Veröffentlichungen
Baustein Der Gartenstein Der Verlegungsplan Veröffentlichungen


Veröffentlichungen, Messen und Arbeiten
1) Pierres et Marbres de Wallonie (1988) - Verlag Archives d’Architecture Moderne - Brüssel - „Häuser Bonnert - Schröder“.

2) Pierres et Marbres de Wallonie (1992) - Ausgabe des Ministeriums der Region Wallonien - Haus Van Dyck in Sourbrodt - Haus Bonnert in Waimes.

3) Pierres et Marbres de Wallonie (Vorwort - Einleitung - S. 13-14-26- S. VII).
Technische Daten.

4) Wochenendbeilage der Tageszeitung „Le Soir 30/09 - 01/10 1995“ -Construction en pierres naturelles.

5) Schöner Wohnen (11/1988). Preis für das Haus des Jahres (Haus Jean-Pierre Nelles - Architekt Norbert Nelles - Artau).

6) Grabsteinwettbewerb - Messe Tecni-Pierre unter der Schirmherrschaft der Region Wallonien - erster und zweiter Publikumspreis für zwei Grabsteine nach dem Entwurf von Luc Nelles, Architekt, und angefertigt von uns.

7) Moderne ländliche Architektur (1994) - Saarbrücken - Bericht des grenzüberschreitenden Architektenwettbewerbs 1992-1993. Verlag: Institut für Landeskunde im Saarland - „Einfamilienhaus Nelles-Müller - Einfamilienhaus Schütz“.

8) Internationales Skulptursymposium im Großherzogtum Luxemburg in Esch-Sur-Sûre. Werk von Frau Florence FRESON - renommierte belgische Bildhauerin - 1995- Presseartikel und Stellungnahme von Frau FRESON.

9) La „Revue“ du 30/08/1995 Seite 24 und 25.

10) Zeitschrift Archi Trave N° 123 - Spécial Circuit d’Architecture Contemporaine - Arrondissement de Verviers - 2. Auflage - Dreimonatliches Informationsblatt der Maison des Architectes und der Société Royale des Architectes von Verviers und Umgebung ...

11) Archives d’Architecture (1987) - Brüssel, „Haus Bonnert“.

12) Baumeister N° 6 (1988) - München - „Bonnert - Schröder“ - S. 48 - 49 - 50 - 51.

13) A Plus N° 102 (1989) - Brüssel - „Haus Nelles“ - S. 50 et 51.

14) La Cité N° 8 (1989) - Brüssel - „ Haus Nelles“.

15) Detail N° 4 (1991) - München - „Haus Bonnert in Waimes, Belgien“ - S. 362 - 363.

16) Je vais construire - September 1991 - Sonderausgabe „Comprendre l’architecture“ (Haus Nelles).

17) Le Vif l’Express N° 8 (1992) - Brüssel - Jeunes architectes, nouveaux visages - „De pierre et de lumière (Haus Nelles).

18) A Plus N° 125 (1993) - Brüssel - Contrastes „Le Groupe Artau“ - S. 44 à 46.

19) L’évènement immobilier N° 100 (Juni 1995) - Les nominés en „résidentiel“.
S. 138.

20) „Bâtir avec un architecte“ - Architektenkammer - Nationalrat - Verantwortlicher Herausgeber: Bert Robaye, Präsident, Rue de Livourne 160, Bte 2, 1050 Brüssel - S. 1 - 2 - 3 - 15. (Auflage über 300.000 Stück).

21) Prospekt der Gemeinde Trois-Ponts „Trois-Ponts randonnée des fontaines“. Aufwertung der Fontänen mit der Unterstützung der Region Wallonien unter der Schirmherrschaft des Ministers A. LIENARD (Raumplanung). 1991-1992.

22) Prospekt der Firma Michel Oprey - Echt.

23) Deutsche Zeitschrift HAÜSER - Veröffentlichung des Privathauses von Herrn Karl Boenigk aus Schüller - Deutschland.

24) Anlage des Siville-Parks von Bastogne.

25) Bau von Trockenmauern aus Fundamentbruchsteinen in der Königlichen Domäne von Ciergnon

26) Bau des CRIE-Hauses (Centre Régional d’Initiation à l’Environnement) der Region Wallonien in Fourneau Saint-Michel – Saint-Hubert.

27) Bau des Pavillon Lilien der Region Wallonien in Berinzenne – Spa

28) Anlage der Rue du Commerce in Malmedy – Einbettung von Platten aus geschiefertem Landstein 21/21/08 in den Betongehweg und Aufstellen von Bänken (Stein– Metall)

29) Anlage von Teichen und der Landschaft um das Feriendorfe Center Park in Lommel

30) Wiederaufbau von Ausgrabungen – Abtei Saint-Remacle in Stavelot – Region Wallonien – Institut du Patrimoine Wallon.

31) Landschaftsgestaltung der Provinzialdomäne von Chevetogne

32) Der geschieferte Landstein aus dem Warchetal wird bei Ziersteinmessen an den Ständen der A.S.B.L. „Pierres et Marbres de Wallonie“ (Stone-Tec in Nürnberg - Deutschland, Techni-Pierres - Lüttich, Batibouw – Brüssel, Habitat – Lüttich, ...) vorgestellt. Er wird auch in zahlreichen Veröffentlichungen der A.S.B.L. „Pierres et Marbres de Wallonie“ aufgeführt.

33) Auszug aus dem Buch der A.S.B.L. „Pierres et Marbres de Wallonie“: 2002
Artikel von Charles Nelles – „Activité industrielle et respect de l’environnement, motivations et limites: le point de vue du gestionnaire de la carrière.“


„Industrieaktivität und Umweltschutz, Motivationen und Grenzen: der Standpunkt des Steingrubenleiters.

Der Stein ist, genau so wie Holz und, ein wichtiger natürlicher Reichtum Walloniens. Er ist ein Teil unseres Kulturerbes, und für den Bau oder die Renovierung von Gebäuden notwendig. Seine Nutzung muß für das Steingrubenunternehmen wirtschaftlich rentabel und für die Umwelt möglichst schonend sein.

Als Industrietätigkeit sind Steingrubenarbeiten, genau wie alle menschlichen Tätigkeiten, ein Eingriff in die Umwelt. Steingruben liegen gezwungenermaßen oft an Wasserläufen und somit in touristischen Gegenden.

Bildet das einen Widerspruch zwischen Industrie und Umwelt?

Die Antwort ist eindeutig.
Die Motivation kommt von alleine. Besuchen Sie ein Tal, gehen Sie flußaufwärts und entdecken Sie unvermittelt enorme Steinhänge; jedes Mal, wird Ihr Blick dadurch angelockt, was der Mensch, durch Bohren, Sprengen, Abspalten und Zersägen dieses Steins vollbringen konnte, um daraus ein lebendiges und edles Produkt für anspruchsvolle architektonische Verwendungszweckes zu machen, die das örtliche und wallonische Kulturerbe bilden.

Alle damit einhergehenden Tätigkeiten sind für dieses Endergebnis unerlässlich.

Die Abspaltung des Felsens durch Sprengungen erfordert Know-how, das einzig und allein der Betriebsleiter, mit seiner Kenntnis des Felsens und seiner Struktur erwerben kann. Die in den vergangenen Jahren entwickelten Techniken dürften zur Eindämmung von Umweltbelastungen beitragen.

Die Formgebung des Felsens hat eine direkte Auswirkung auf die Umwelt. Neben der natürlichen Schönheit des abgebauten Felsens muss die eigentliche industrielle Aktivität entwickelt werden.

Mit ihren Lademaschinen, Felsbrechern, Raupenbaggern, Scheidungs-, Zerkleinerungs- und Waschanlagen muss es die Industrie möglich sein , den Abbau bis zum Fertigprodukt und die Vergütung der Unterprodukte zu bewerkstelligen.

Eine ständige Sorge des Unternehmers ist jedes Auslaufen von Abwässern in den Boden oder Fluss zu vermeiden.

Dafür müssen auch Auffangbecken für Abwässer, Schlämme und Staub vorgesehen werden.

Ohne die von einigen vorgeschlagene Umgestaltung nicht berücksichtigen zu wollen, muss der Steingrubenbetrieb ohne überflüssige Zwänge, doch unter Kontrolle aller verschmutzenden Faktoren stattfinden können. Die Neuzuordnung einer Steingrube muss am Ende ihrer Nutzung stattfinden, ohne, dem Steingrubenunternehmer tagtägliche zahlreiche Zwänge auf zu erlegen.

Verlieren wir nicht aus den Augen, dass diese zeitliche Verteilung in der Sorge um Rentabilität und den Erhalt großer Arbeitsbereiche unerlässlich ist.

Auch der Wille, die Umwelt zu schützen, darf nicht die Kreativität des Betriebsleiters bei der Entwicklung neuer Produkte durch zu vielfältige Auflagen beeinträchtigen.

Besonders für kleine Steingruben erfordern komplexe Vorschriften einen Aufwand an Energie und Zeit, der nicht für Innovationen genutzt werden kann.

Daneben muss die Einrichtung eines Managementsystems schrittweise stattfinden, in Jahresphasen und nach Prioritäten, ohne die wirtschaftliche Rentabilität des Unternehmens zu gefährden.


Charles Nelles
Nelles Frères S.A.“